Ungarische Kurspezialitäten
Ungarische Kurspezialitäten
Eine echte Spezialität, die nur ungarische Heilbäder anbieten, ist eine Unterwasserbehandlung namens „Hungaricum“. Diese Methode wurde von Dr. Károly Moll in Héviz erfunden und zählt bis heute zu den effektivsten Behandlungen von Wirbelsäulenschäden. Seit 1953 nutzen die Menschen nun dieses Gewichtsbad, um die Auftriebskraft der Wirbelsäule im Thermalwasser zu strecken und die Bandscheiben somit in die ursprüngliche Lage zurück zu bringen.
Die Anwendung ist leicht erklärt. Der Patient wird mit Hilfe einer Apparatur am Hals oder in den Achselhöhlen befestigt. Durch angehängte Gewichte zwischen 2 und 20 Kilogramm, welche an verschiedenen Körperstellen angebracht werden, entsteht eine medizinisch schonende Dehnung der Wirbelsäule. Schmerzen werden dadurch gelindert oder verschwinden dadurch ganz.
Eine andere Methode, um erkrankte Körperstellen zu behandeln ist der berühmte Hévizer Schlamm. Der Heilsee lagert dicke Schichten Torf auf dem Boden ab. Im Zusammenspiel mit dem mineralhaltigen Wasser entsteht der bekannte Heilschlamm. Dieses Naturprodukt wird für verschiedenste Leiden eingesetzt. Besonders bei Frauen –und Hautbeschwerden sowie bei Störungen des Bewegungsapparates.
Eine wichtige Voraussetzung dabei ist es, in einer guten physischen Verfassung zu sein, da der Schlamm sehr intensiv auf den Organismus wirkt.
Viele Frauen nutzen diese Behandlung als eine Art Jungbrunnen, um ihre Lebensfreude zu steigern. |